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Sonntag, 21. März 2010
Grass (1925)
Auf geht es in eine neue Runde, dieses Mal starte ich mal wieder mit einem stummen Film, den ich vor langer Zeit mal bei Arte gesehen habe.
Ein Film mit dem Titel "Grass" ? Nein, es geht nicht um verbotene Kräuter. Sondern um einen hochinteressanten Dokumentarfilm, den Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack, die späteren Macher des ersten "King Kong"-Films, in der Mitte der 1920er-Jahre an Originalschauplätzen in Asien drehten. Ein Blick zurück in eine längst vergangene Zeit und eine Welt, die sich schon lange weitergedreht hat.
Hier sind Informationen aus der deutschsprachigen Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Grass_(Film)
und hier aus der englischsprachigen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Grass_(1925_film)
weitere Informationen (englisch):
http://oldschoolreviews.com/rev_20/grass_1925.htm
und hier ist der gesamte Film zu sehen:
http://video.google.com/videoplay?docid=5237243314188407757
Sonntag, 29. November 2009
Berlin - die Sinfonie der Großstadt
Heute gibt es nach langer Zeit mal wieder ein Special. Ein Hauptstadt-Special.
Als erstes machen wir eine Zeitreise 80 Jahre zurück in das Berlin der goldenen Zwanziger Jahre. Möglich macht dieses "Berlin - die Sinfonie der Großstadt" von Walter Ruttmann, der den Film 1927 drehte.
Als erstes machen wir eine Zeitreise 80 Jahre zurück in das Berlin der goldenen Zwanziger Jahre. Möglich macht dieses "Berlin - die Sinfonie der Großstadt" von Walter Ruttmann, der den Film 1927 drehte.
Montag, 12. Oktober 2009
Menschen am Sonntag (1929)
Im Sommer vor der Weltwirtschaftskrise entstand dieser Stummfilm mit Laiendarstellern in Berlin und lief im Winter / Frühjahr 1930 zu einer Zeit in den Kinos an, als auch schon Tonfilme das Programm massiv mitbestimmten. Trotzdem soll er noch ein großer Erfolg gewesen sein, was ich auch irgendwie verstehen kann. Denn seine Frische konnte er sich über die gesamten 80 Jahre bewahren und gehört auch nach mehreren Jahren immer noch zu meinen Lieblingsstummfilmen. Außerdem kann man über den Film praktisch eine Zeitreise in das Vorkriegsberlin, das Berlin der goldenen Zwanziger unternehmen, bevor die große Arbeitslosigkeit kam. Eigentlich passiert in dem Film so gut wie nichts, aber gerade das Fehlen einer spektakulären Handlung und die Darstellung des Unspektakulären machen ihn so interessant. Hier ein kurzer Ausschnitt, der gesamte Film ist bisher noch nicht verfügbar.
Freitag, 9. Oktober 2009
Die weiße Hölle vom Piz Palü
An der Schwelle vom Stummfilm zum Tonfilm entstand 1929 diese deutsche Produktion, an die unlängst im neuen Tarantino-Film "Inglourious Basterds" erinnert wurde. Allerdings nennt Tarantino immer wieder G.W. Pabst als Regisseur des Films, was so nicht zutreffend sein dürfte. In erster Linie war "Die weiße Hölle vom Piz Palü" doch ein typischer Bergfilm aus der Produktion von Dr. Arnold Fanck, der seit Anfang der 1920er bis in die 1930er hinein immer wieder spektakuläre Dramen oder auch Komödien in Eis und Schnee abfilmte. Als Schauspielerin mit dabei auch eine der interessantesten Frauen in der deutschen Filmlandschaft: Leni Riefenstahl, die seit 1926 zum Stammpersonal der Fanck-Filme gehörte und die zwei Jahre später mit kleiner Besetzung ihren ersten eigenen (Berg)Film drehen sollte, nämlich "Das blaue Licht".
Hier ist der Kino-Trailer. Da es sich um einen Stummfilm handelte, ist der Trailer natürlich auch stumm. Zu sehen sind vor allem Aufnahmen von den Dreharbeiten, also etwas, was heute unter Making Of präsentiert wird.
Hier kommt jetzt der gesamte Film in 18 Einzelabschnitten. Ich kann nur empfehlen, mal einen Blick zu riskieren. Es gibt tolle Bilder, obwohl der Film schon 80 Jahre alt ist. Und ein bisschen Filmmusik ist auch drin.
mehr über den Film
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_wei%C3%9Fe_H%C3%B6lle_vom_Piz_Pal%C3%BC
http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Fanck
Hier ist der Kino-Trailer. Da es sich um einen Stummfilm handelte, ist der Trailer natürlich auch stumm. Zu sehen sind vor allem Aufnahmen von den Dreharbeiten, also etwas, was heute unter Making Of präsentiert wird.
Hier kommt jetzt der gesamte Film in 18 Einzelabschnitten. Ich kann nur empfehlen, mal einen Blick zu riskieren. Es gibt tolle Bilder, obwohl der Film schon 80 Jahre alt ist. Und ein bisschen Filmmusik ist auch drin.
mehr über den Film
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_wei%C3%9Fe_H%C3%B6lle_vom_Piz_Pal%C3%BC
http://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Fanck
Montag, 5. Oktober 2009
The Toll of the Sea (1922)
Ja - richtig gesehen. Heute ist Montag und es gibt wieder ein neues Update. Der Schaedel hat im Moment Urlaub.
1922 entstand der Stummfilm "The Toll of the Sea", ein früher Farbfilm, der zweite Film, bei dem Technicolor verwendet wurde und der erste Farbfilm, der ohne einen Spezialprojektor überall projeziert werden konnte. Die Handlung des Films geht auf die Puccini-Oper Madame Butterfly zurück. Ich liebe diesen uralten Technicolor-Look, der immer einen leichten Rot-Grün-Stich hat.
mehr über den Film hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Toll_of_the_Sea
1922 entstand der Stummfilm "The Toll of the Sea", ein früher Farbfilm, der zweite Film, bei dem Technicolor verwendet wurde und der erste Farbfilm, der ohne einen Spezialprojektor überall projeziert werden konnte. Die Handlung des Films geht auf die Puccini-Oper Madame Butterfly zurück. Ich liebe diesen uralten Technicolor-Look, der immer einen leichten Rot-Grün-Stich hat.
mehr über den Film hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Toll_of_the_Sea
Samstag, 19. September 2009
Chaplin & Keaton - Limelight
Heute geht es los mit einem Sprung tief in das 20. Jahrhundert. Im Jahr 1952 drehte Charles Spencer Chaplin seinen letzten Film in den USA. Als er das Land mit dem Schiff für eine Promotion-Tour in Richtung Europa verließ, wurde ihm die Rückkehr verboten. Stichwort: McCarthy. Der Film selbst spielt kurz vor dem ersten Weltkrieg in London und handelt von den unerfreulichen Seiten der Theaterwelt, in der Chaplin selber groß geworden war.
Hier treffen zwei Giganten der Stummfilmzeit aufeinander und präsentieren noch einmal ihre wortlose Kunst: Charles Chaplin und Buster Keaton.
Ein bisschen Musik ist auch noch mit dabei.
Hier treffen zwei Giganten der Stummfilmzeit aufeinander und präsentieren noch einmal ihre wortlose Kunst: Charles Chaplin und Buster Keaton.
Ein bisschen Musik ist auch noch mit dabei.
Samstag, 8. August 2009
Our Gang - Sundown Ltd.
vom Amerika der frühen 90er geht es nun 70 Jahre zurück in das Amerika der frühen 20er. In Deutschland flimmerten sie als "Unsere kleinen Strolche" durch das Kinderprogramm des ZDF, im Original nannten sie sich Our Gang und später noch Little Rascals. Hier sehen wir die erste Generation der Strolche in einem Film aus dem Jahr 1924. Die musikalische Begleitung dürfte vermutlich aus der gleichen Epoche stammen.
Samstag, 18. Juli 2009
Murnau's Tabu - Story of the South Seas
Dieses Mal starte ich mit einem Sprung zurück in das Jahr 1931. Der talentierte Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau aus Deutschland hatte Anfang bis Mitte der 20er große Erfolge in der Weimarer Republik gefeiert, war dann in der zweiten Hälfte nach Hollywood gewechselt und hatte für sein Debut Sunrise einen der ersten Oscars überhaupt verliehen bekommen. Enttäuscht vom dortigen Studiosystem reiste er zusammen mit dem Dokumentarfilmer Robert Flaherty an Originalschauplätze in die Südsee und nahm dort, insbesondere auf Tahiti, seinen letzten Stummfilm und auch Film auf. Die Premiere erlebte er bereits nicht mehr, im März 1931 starb Murnau nach einem schweren Autounfall.
Sonntag, 26. Oktober 2008
Hans Richter : Filmstudie (1926)
schwarzweiß habe ich angefangen, schwarzweiß höre ich wieder auf. Und wer denkt, dass die in der Weimarer Republik noch keine musikvideoartigen Filme gedreht haben, sollte sich das hier mal ansehen. Bis zum nächsten Mal.
The hands of Orlac (DVD trailer)
Bleiben wir noch mal bei beunruhigenden bewegten Schwarzweißbildern. Orlacs Hände ist ein österreichischer Stummfilm aus dem Jahr 1924, bei dem der Regisseur und der Hauptdarsteller von dem 5 Jahre zuvor gedrehten Cabinett des Dr. Caligari wieder zusammengearbeitet haben. Ich habe ihn noch nicht gesehen, aber der Trailer verspricht viel und Conrad Veith scheint mal wieder alles zu geben.
Dienstag, 21. Oktober 2008
Väter der Klamotte
Als Einstieg mal wieder eine Zeitreise zurück in die späteren Siebziger. Für alle diejenigen, die wie ich damals noch als kleine Stöpsel mit großen Augen freitags abends vor dem Fernseher gehockt haben und zum Beispiel dieses hier angesehen durften. (SEUFZ) Zu sehen gibt es den Vorspann und direkt im Anschluss noch den Nachspann, der mit dem legendären "Schööööööööön" endet, auch etwas, was ich schon lange Zeit vergessen hatte.
Sonntag, 21. September 2008
SUNRISE (1927) Trailer
hallo - heute beginne ich die wöchentliche Runde mal wieder mit einem Ausflug in die Vergangenheit. "Sunrise" war der erste Film des deutschen Regisseurs F. W. Murnau nach seinem Wechsel zu den amerikanischen Filmstudios in Hollywood 1926/27. Als Regie-Wunderkind angeheuert erhielt er bei seiner ersten Produktion noch alle Freiheiten des Studios und das kann man dem Film auch ansehen. Hier werden wirklich alle visuellen Register gezogen, die zum Ende der Stummfilmzeit möglich waren.
Sonntag, 24. August 2008
The Unholy Three (1930)
heute starte ich mal nicht mit einem Stück Musik, sondern mit etwas, dass man als seltenes historisches Tondokument bezeichnen kann. In diesem Ausschnitt aus dem frühen Tonfilm "The Unholy Three" von 1930 ist die Stimme von Lon Chaney Sr. zu hören. Lon Chaney war sicherlich der größte Horrorfilmstar der gesamten 20er Jahre, bekannt durch markante Rollen in Phantom of the Opera (1925) oder Hunchback of Notre Dame (1923) sowie in dem wahrscheinlich berühmtesten verlorenen Stummfilm London after Midnight (1928).
"The Unholy Three" war sein letzter Film und zugleich sein einziger Nicht-Stummfilm. Wenige Wochen nach Ende der Dreharbeiten verstarb Lon Chaney an Lungenkrebs.
Die 1930er-Version war ein Tonfilm-Remake des Original-Stummfilms aus dem Jahr 1925.
Hier die gleiche Sequenz noch mal aus der Stummfilmfassung:
The Unholy Three (Tod Browning, 1925) Ventriloquist sequence
"The Unholy Three" war sein letzter Film und zugleich sein einziger Nicht-Stummfilm. Wenige Wochen nach Ende der Dreharbeiten verstarb Lon Chaney an Lungenkrebs.
Die 1930er-Version war ein Tonfilm-Remake des Original-Stummfilms aus dem Jahr 1925.
Hier die gleiche Sequenz noch mal aus der Stummfilmfassung:
The Unholy Three (Tod Browning, 1925) Ventriloquist sequence
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